Mein Lagertagebuch von Julian Wollweber

1. Tag
Um 05.15 Uhr fuhren wir mit unserem 4-Sterne Bus los. Der Bus war erst 3 Wochen alt und ist noch keine 10 Fahrten gefahren. Dann um 20.30 Uhr kamen wir endlich in Telgruc-Sur-Mer an. Danach mussten wir im strömenden Regen unsere Zelte aufbauen. Aber es hatte auch etwas Gute – ich weiß nämlich jetzt wie man eine Jurte aufbaut. Gegen 23.30 Uhr gab es  – typisch französisch – Baguette mit Tomatensuppe. Um 00.30 Uhr hieß es dann endlich: schlafen!
 
2. Tag
Das Wetter hat sich nun wesentlich gebessert. Vormittags haben wir alle restlichen Zelte aufgebaut. Zum Mittagessen gab es dann – auch wieder typisch französisch – Baguette, welches man sich selbst mit vielen verschiedenen Sachen belegen konnte. Am Nachmittag machten wir Streife und erkundeten die Umgebung und den Strand. Anschließend sammelten wir im Wald Feuerholz. Um 20.30 Uhr war eine große Auftaktveranstaltung. Zum ABendessen gab es Curry-Hühnchen. Um 00.15 Uhr trafen sich alle aus unserem Dorf an der Großjurte, um gemeinsam am Lagerfeuer zu sitzen und Lieder zu singen. Gegen 1 Uhr gingen wir dann alle schlafen.
3. Tag
Heute morgen um 08.00 Uhr hatten wir heftigen Starkregen und alles stand unter Wasser. Zum Frühstück gab es – weil wir ja in Frankreich sind – natürlich Baguette. Nach dem Frühstück haben wir alles für den Hike vorbereitet. Zum Mittagessen gab es dann Salat, welchen man sich selbst zusammenstellen konnte. Am Nachmittag war das Wetter einfach nur absolute Bombe. Jetzt hatten wir bis ca. 16.45 Uhr Freizeit. Gegen 17 Uhr gingen wir an den großen Sandstrand in der Nähe. Dort spielten wir Bulldozer, machten Gruppenfotos und wir gingen natürlich schwimmen. Die Welle waren recht hoch. Die Temperatur schätzte ich auf etwa 19-21° C. Es machte riesigen Spaß. Um 17.45 Uhr kamen wir zurück zum Lagerplatz, dort gab es viel zu tun. Zuerst musste das Nepal (Koch- und Lagerzelt) aufgeräumt werden. Dann wurde das Essen vorbereitet. Ich kochte mit Felix Cremé Brûlet. Um 19.00 Uhr traf sich unser ganzes Dorf in der Großjurte für eine Kennenlernrunde. Anschließend kreierten wir einen Schlachtruf für unser Dorf. Jetzt machten wir einen Rundgang über unseren Lagerplatz. Um 20.00 Uhr gab es eine große Open-Air Messe mit allen 350 Teilnehmern. Um 22.00 Uhr aßen wir gemeinsam mit Stamm Heisingen und Stamm Bredenscheidt. Es gab gegrilltes, selbst gemachtes Zaziki und Salat. Gegen 23.40 Uhr gingen wir ins Bett.
 
4. Tag
Heute war unser erster Hiketag. Zuerst bekamen wir einen Reisesegen, dann wanderten wir los. Unser erstes Ziel war ein Starnd, an dem wir unser Mittagessen, welches aus Obst und Keksen bestand, verzehren konnten. Doch unser Weg war nicht einfach, denn wir mussten bevor die Flut kam, über glatte Algenbewachsene Felsen gehen. Dabei fasste Paula in eine viagra coupons lebende, noch glibbrige Muschel. Doch dann kamen wir endlich in St. Nic an, wo wir endlich unser Mittagessen zu uns nahmen. Jetzt wanderten wir noch 45 Minuten an der Küste entlang. Anschließend hikten wir 15 Minuten ins Landesinnere, um dort nach einem Schlafplatz zu suchen. Schließlich, nach 4 Absagen, bekamen wir endlich eine Zusage. Wir durften in einer Garage schlafen. Zuerst schlugen wir unser Lager auf, dann kochten wir uns Spaghetti mit Sauce. Um 00.20 Uhr verkrochen sich alle in ihre Schlafsäcke.
 
5. Tag
Jetzt ist auch der zweite Hiketag vorbei.Unser heutiges Ziel war die Großstadt Douarnenez. Nach 16 km Marsch kamen wir gegen 17.30 Uhr an. Erst einmal aßen wir Eis und Kekse. Dann ging es an die Schlafplatzsuche., Am Anfang gingen wir zu einer Kirche. Nach ein paar Fragen hatten wir das Privileg, im Haus des Pfarrers zu schlafen. Als wir uns eingerichtet hatten, aßen wir belegtes Baguette mit vielen verschiedenen Dingen. Um 23.30 Uhr gingen wir schlafen.
 
6. Tag
Nach einem leckeren Frühstück setzten wir uns in Richtung Informationszentrum in Bewegung. Dort besorgten wir uns Karten und informierten uns über die Stadt. Anschließend teilten wir uns in zwei Gruppen auf, um dann für zwei Stunden die Stadt zu erkunden. Wir kauften Postkarten und aßen Crepé. Um ca. 14 Uhr wanderten wir zum nächsten Hafen, um dort nach einem Boot zu suchen, welches uns nach Crozon übersetzt. Als wir am Hafen ankamen, begannen wir mit der Suche. Doch auch nach mehreren Stunden hatten wir immer noch kein Schiff gefunden. Um 17.30 Uhr war klar: Wir werden keine Mitfahrgelegenheit mehr finden! Nun mussten wir eine Krisensitzung halten. Gegen 18 Uhr beschlossen wir, das wir zu Fuß zurück laufen und dass wir die Nacht durchlaufen werden. Endlich liefen wir weiter. Um etwa 21.30 Uhr machten wir auf einer Wiese Rast und aßen zum Abendessen Nudelsuppe. Um 06.00 Uhr kamen wir auf einem hohen Berg an. Dort packten wir unsere Schlafsäcke und Isomatten aus und schliefen unter freiem Himmel unter sternenklarer Nacht ein.
 
7. Tag
Um ca. 08.15 Uhr wachten wir alle auf, um anschließend zu dem nächsten schönen Strand zu laufen und dort den Tag zu verbringen. Zwischendurch machten wir Rast und aßen Pommes (die nicht lecker waren). Als wir am Strand ankamen, gingen manche schwimmen und kühlten sich von der Hitze ab, wieder andere schliefen oder chillten im Schatten. Gegen 17.10 Uhr gingen Daniel, Yannik, Micki und ich fürs Abendessen einkaufen. Als wir wieder zurück waren suchten wir wieder eine Schlafgelegenheit. Nach kurzer Zeit sagte uns eine nette Dame zu, wir durften in ihrer Garage schlafen. Während wir uns einrichteten gab uns die Dame Kuchen und eine bretonische Spezialität. Da dieß unser letzter Hikeabend war aßen wir Chips und Kekse und tranken dabei Fanta, Cola und Sprite. Gegen 00.00 Uhr verkrochen wir uns in unsere Schlafsäcke.
 
8. Tag
 Als wir um 10 Uhr aus der Garage kamen, standen vor der Tür 24 Crepés und 3 Liter Orangensaft. Zusätzlich kochten wir uns Rührei. Gegen 11 Uhr machten wir uns bei brütender Hitze wieder auf den Weg zum Lagerplatz. Um etwa 13 Uhr kamen wir dann am Lager an. Zum Mittagessen gab es Kartoffelpurre und Salat. Nun mussten wir die Zelte einräumen und abspannen. Zum Abendessen gab es Burger mit Pommes. Um ca. 00.30 Uhr gingen wir schlafen.