Der Pfadihike

Alles verstaut, alle Zelte eingepackt und los geht’s. Für vier Tage haben wir den Zeltplatz verlassen um uns auf den diesjährigen Wanderhike zu begeben. Geplant war eine Strecke mit Städten, Seen, dem Meer, Zeltpläatzen und allem was das Herz begehrt. Dieser Plan ist leider nicht ganz aufgegangen, da die Dänen auch gerne mal auf Campingplätze verzichten. So kam es dann, dass wir an unserem ersten Abend nach langer Suche aufgrund von ungenauen Karten auf einem primitiven Übernachtungsplatz gelandet sind. Da gab es weder Strom noch fließend Wasser, was einen Pfadfinder jedoch nicht abschreckt. Mit einfachen Mitteln haben wir es aber dann doch geschafft zu überleben und ein leckeres Essen zu kochen. Am nächsten Morgen ging es früh los, da wir einen Gewaltmarsch geplant hatten. Doch da an diesem Tag sämtliche Karten verwirrend waren, legten wir immer mehr Kilometer zurück. Vollkommen erschöpft kommen wir wieder an einem ähnlichen Schlafplatz wie am Abend zuvor an. Diesmal allerdings mit Aussicht auf das Meer, was die träge Stimmung deutlich verbesserte. Kurzerhand ließen wir den Abend beim Schwimmen im kühlen Meer ausklingen.
Morgens wurden wir dann beim Frühstück von einer dänischen Schulklasse überrascht, die zu unserem Entsetzen mit iPads Bäume fotografierte. Als wir dann Abends unseren Schlafplatz direkt am Meer suchten, trafen wir die Rover. Nach einigen Diskussionen beschlossen wir dann, gemeinsam, jedoch auch getrennt, auf diesem Schlafplatz zu nächtigen.

Für einige der Pfadis begann der nächste Tag schon sehr früh. Um vier Uhr sind sie aufgestanden um zum Steg zu gehen und den Sonnenaufgang zu sehen. Später am Morgen begann der Tag erneut bei morgendlichem Schwimmen und Brunch am Strand. Nach nur wenigen Stunden kamen wir dann endlich wieder an unserem Standlager an. Nachdem alles ordnungsgemäß gesäubert und aufgeräumt war, konnten wir uns endlich, nach dem doch anstrengenden Hike, entspannen.
 
Insa und Franzi

Ein Gedanke zu „Der Pfadihike“

  1. Hallo, liebe Pfadis,
    danke für euren ausführlichen Bericht. Toll, dass ihr euren erlebnisreichen Hike so gut gemeistert habt, allen Widrigkeiten zum Trotz. Liebe Grüße an Tom !
    Weiterhin viel Spaß wünscht Euch Familie Teufer

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