Lagerhochzeit

Heute war Lagerhochzeit. Julia König musste durfte Tom Täufer heiraten. Es war sehr lustig. Während der Hochzeitszeremonie versuchte der Ex-Freund der Braut zu stören, wurde aber glücklicherweise vom Sicherheitsbeauftragten aufgehalten.
Zum Abendessen haben die Leiter ein opulentes 3-Gang-Menü mit Schinkenmelone, Bifteki & Vanillepudding mit Grütze  gezaubert.

Et schmeckt aber auch wieder! (Der Roverhike)

Voller Elan und Tatendrang folgten wir am ersten Tag dem Ruf der Küste. Wunderbar durch Wald und Flur, begann wir Rover unsere Tour. Schon nach wenigen Kilometern kreuzte eine riesige Herde Rinder unseren Weg. Trotz ihrer extremen Agressivität schafften wir es, adrenalingepumpt, in einem großen Bogen auszuweichen. Unirritiert vom Wetter, bauten wir Abends unsere Kothen direkt in die Wildnis, mit wunderbarem Blick auf die Küste Schwedens. Ein gewaltiges Spektakel in Form eines Gewitters wurde uns geboten, konnte uns jedoch nicht demotivieren. Der Blick auf unsere professionell an einem Baum hochgezogenen Kothen entlockte uns das ein oder andere „IS DAS GUT“.
Am zweiten Tag zog es uns wieder in das Inland. Gnadenlos prasselte der Regen auf uns nieder, doch wir ließen uns nicht kleinkriegen und grölten laute Lieder. Abends an unserem Ziel, einem See, stellte uns die Wildnis erneut vor eine sehr schwierige Aufgabe. Ohne einen geeignet Baum zum hochziehen der Kothe, waren wir gezwungen, uns passende Äste aus dem Wald zu suchen. Doch unter der kompetenten Anleitung von Fähnlein-Fieselschweif-Führerin Lena Koch konnte auch das uns nicht stoppen. Weckte uns schon am Vortag eine Schulklasse, die die Umgebung durchforstete, warnte uns nun schon um halb acht eine Lehrerin vor der Ankunft einer weiteren Klasse, die uns begaffte, wie die Affen im Zoo. Somit brachen wir lieber schnell auf.
Nach einem kurzen Bustrip zurück zur Küste, liefen wir zu unserem letzten Nachtplatz dieses Hikes. In unmittelbarer Nähe der Pfadis genossen wir den letzten Abend unseres Hikes.
Am letzten Tag komplettierten wir unseren fast 50km langen Hike, der unsere Gruppe in unerwartetem Maße zusammenbrachte.
Gruppenbild-Rover
für die Rover: Fredo

Der Pfadihike

Alles verstaut, alle Zelte eingepackt und los geht’s. Für vier Tage haben wir den Zeltplatz verlassen um uns auf den diesjährigen Wanderhike zu begeben. Geplant war eine Strecke mit Städten, Seen, dem Meer, Zeltpläatzen und allem was das Herz begehrt. Dieser Plan ist leider nicht ganz aufgegangen, da die Dänen auch gerne mal auf Campingplätze verzichten. So kam es dann, dass wir an unserem ersten Abend nach langer Suche aufgrund von ungenauen Karten auf einem primitiven Übernachtungsplatz gelandet sind. Da gab es weder Strom noch fließend Wasser, was einen Pfadfinder jedoch nicht abschreckt. Mit einfachen Mitteln haben wir es aber dann doch geschafft zu überleben und ein leckeres Essen zu kochen. Am nächsten Morgen ging es früh los, da wir einen Gewaltmarsch geplant hatten. Doch da an diesem Tag sämtliche Karten verwirrend waren, legten wir immer mehr Kilometer zurück. Vollkommen erschöpft kommen wir wieder an einem ähnlichen Schlafplatz wie am Abend zuvor an. Diesmal allerdings mit Aussicht auf das Meer, was die träge Stimmung deutlich verbesserte. Kurzerhand ließen wir den Abend beim Schwimmen im kühlen Meer ausklingen.
Morgens wurden wir dann beim Frühstück von einer dänischen Schulklasse überrascht, die zu unserem Entsetzen mit iPads Bäume fotografierte. Als wir dann Abends unseren Schlafplatz direkt am Meer suchten, trafen wir die Rover. Nach einigen Diskussionen beschlossen wir dann, gemeinsam, jedoch auch getrennt, auf diesem Schlafplatz zu nächtigen.

Für einige der Pfadis begann der nächste Tag schon sehr früh. Um vier Uhr sind sie aufgestanden um zum Steg zu gehen und den Sonnenaufgang zu sehen. Später am Morgen begann der Tag erneut bei morgendlichem Schwimmen und Brunch am Strand. Nach nur wenigen Stunden kamen wir dann endlich wieder an unserem Standlager an. Nachdem alles ordnungsgemäß gesäubert und aufgeräumt war, konnten wir uns endlich, nach dem doch anstrengenden Hike, entspannen.
 
Insa und Franzi

Mittwoch 2/2

Wir waren auf dem Rückweg so schnell, dass wir für die 10km nur 4 Stunden brauchten. Also waren wir schon um 10 Uhr da. Wir haben ausgepackt und Jojo’s Geburtstagsmuffins gegessen. Bis die da waren dauerte es allerdings noch etwas, da Det und Stennes, die die Muffins im Rucksack hatten eine Kreuzung verpasst hatten und sich so eine halbe Stunde verspäteten.
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Mittwoch 1/2

Nach einer extrem regnerischen und gewittrigen Nacht schliefen wir aus bis Ca. 10 Uhr. Eine kleine Gruppe machte sich zum 2km entfernten Supermarkt auf um Essen für den Tag einzukaufen.
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Etwa gegen 11:30 Uhr gab es ein reichhaltiges Frühstück.
Danach wurde unser Geburtstagskind Johanna mit einem ausgedehnten Ständchen bedacht und die weitere Tagesplanung bekannt gegeben: den Tag würden wir noch auf dem Zeltplatz verbringen, spätnachmittags Pizza machen und nach dem Essen aufbrechen um in die Nacht hinein zu unserem 10km entfernten Lagerplatz zurück zu laufen.
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